„Alles neu!? – Leben zwischen Abrissbirnen und Luftschlössern“
Die Junge Kirche Usinger Land hatte am 18. Januar um 17 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in die evangelische Kirche in Hausen eingeladen. Unter dem Titel
„Alles neu!? – Leben zwischen Abrissbirnen und Luftschlössern“
drehte sich der Abend um die Jahreslosung:
„Und Gott sprach: Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5).
Veränderung gehört zum Leben – und das fühlt sich oft alles andere als leicht an. Dinge, von denen wir dachten, sie hätten Bestand, geraten ins Wanken. Sicherheiten verschwinden, Pläne zerbrechen, Gewissheiten lösen sich auf. Gerade in der aktuellen Zeit erleben viele Menschen, wie schnell sich Lebensumstände, gesellschaftliche Werte oder persönliche Perspektiven verändern. Das kann verunsichern – besonders junge Menschen, aber längst nicht nur sie.
Der Gottesdienst fragte deshalb ehrlich und lebensnah: Wie lebt man mit einem ständigen Wandel, der nicht aufzuhalten ist? Was bleibt, wenn so vieles neu wird – oder zerbricht? Zwischen „Abrissbirnen“, die Altes radikal niederreißen, und „Luftschlössern“, die große Hoffnungen versprechen, suchten junge Menschen aus dem Usinger Land nach Spuren von Halt, Sinn und Hoffnung.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von dem Verkündigungsteam und Jugendlichen – mit modernen Elementen, kreativen Impulsen und einer Predigt, die mitten aus dem Leben sprach. Musikalisch begleitete eine Jugendband den Abend mit zeitgemäßen Worship-Songs und moderner Musik.
Die Junge Kirche Usinger Land ist ein Kooperationsprojekt der evangelischen Nachbarschaftsräume Usinger Land Nord und Süd. Sie versteht sich als Raum zum Ausprobieren: neue Formen von Gottesdienst, ehrliche Fragen, zeitgemäße Sprache und echte Beteiligung junger Menschen. Jugendliche aus den Kirchengemeinden der beiden Nachbarschaftsräume sind Teil des ehrenamtlichen Teams. Begleitet wird die Junge Kirche von Gemeindepädagogin Nathalie Sachitzki und Pfarrer Till Schümmer (Usinger-Land-Nord) sowie von Pfarrer Sebastian Krombacher (Usinger-Land-Süd).
Eingeladen waren alle, die Lust hatten, innezuhalten, mitzudenken und gemeinsam der Frage nachzugehen, was trägt, wenn alles im Wandel ist.
